Nachname: Faraway
Vorname:Lucian
Spitzname:Luc
Alter:23 (seit 1909)
Geburtstag:27. Dezember 1886
Geburtsort: Stadt in den Niederlanden
Wohnort: (nach Auswanderung fürs Studium) London ( dort auch erste Verwandlung)
Aussehen: Er ist nicht sehr groß, jedoch schlank und sehr muskulös. Sein markantes Gesicht wird von dunkelblonden Haaren eingerahmt. Seine saphirblaue Augen sind eins seiner Kennzeichen. Das andere ist seine ,für einen Werwolf äußerst elegante Art sich zu Bewegen.
Charaktereigenschaften: Lucian ist ein absoluter Gentleman. Keine Frau kann sich seinem Scharm entziehen. Er ist zuvorkommend und hat ein umwerfendes Lächeln. Jeder Dame macht er die Tür mit einer kleinen Verbeugung auf, sodass er sie im nächsten Moment eigentlich vom Boden wischen müsste. Also, rundum ein Mann, den jede haben will. (Natürlich nur, wenn sie mit seinem Werwolf-Dasein klar kommt.) Doch bis heute ist er Solo, da er es nicht riskieren wollte jene zu verletzten, die bisher in Frage gekommen wären.
Hobbies: Alles was ein Werwolf so macht...
Vorlieben: Frauen
Abneigungen: Unhöflichkeit, Ungepflegtheit, Hochnäsigkeit
Beziehungsstatus: Solo
Familie: Seit zu vielen Jahren allein
Vorgeschichte: Lucian, oder auch kurz Luce wurde als jüngstes von 12 Kindern in einer durchschnittlichen Familie geboren. Seine 6 älteren Schwestern wurden alle früh verheiratet, drei seiner Brüder starben durch die Pest, einer starb bei einem Kriegseinsatz. Der letzte von ihnen, der, mit dem Luke die schwierigste Zeit durchgemacht hatte, starb kurze Zeit nach seinen Eltern 1931.
Er hatte Lucian während der schweren Zeit nach der Verwandlung geholfen.
Eines Abends ging er mit seiner Freundin am Waldrand spazieren. Sie trug immer besonders schöne, weite Kleider, die er so sehr an ihr liebte. Hand in Hand gingen sie dem Vollmond entgegen. Als sie sich am See niederließen fragte er sie, ob sie ihn heiraten würde. Sie verneinte. Verzweifelt stellte er sich hin und lief hin und her. Fragte sie, warum sie nicht wolle, fragte sie, ob sie ihn nicht liebe und das sie die Liebe seines Lebens sei. Doch als der Mond tiefer stand drehte sie sich zu ihm um. Sie streifte seinen Arm und legte ihre Hand an sein Gesicht. Die grünen Augen schimmerten unter ihren roten Locken. ´Verzeih mir.´ sagte sie und küsste ihn auf die Lippen. Ihre Lippen wanderten an seinen Hals und seine Schulter. Sie schob seinen Hemdkragen ein Stück hinunter und gab ihm den Kuss.
Das letzte was er noch weiß war der Anblick einer Träne in ihrem Gesicht.
Am nächsten Tag brannte ihm die Sonne in den Augen. Er roch Himbeeren und Brombeeren. Doch er konnte sich nicht daran erinnern, dass er auf dem Weg zum See auch nur in die Nähe von Sträuchern gekommen waren. Er war alleine am Ufer. Als er sich aufrappelte und die Augen öffnete blickte er um sich. Jeder Stein, jeder Zweig, jedes Blatt, die feinsten Konturen konnte er erkennen. Ängste und Bestürzung mischten sich mit Erstaunen und Faszination. Auf allen vieren lief er den Hang hinauf. In die Scheune, die an sein Elternhaus angegrenzt war. Dort wartete er auf seinen Bruder. Den Einziegen, dem er sich anvertrauen konnte.
Jahre lang trainierten sie. Wie sich Lucian hin und her verwandeln konnte und alles wichtige. Ohne seinen Bruder wäre er verloren gewesen. Seinen Verlust hatte er nie verkraftet, seit dessen Todestag trug er ein Armulet. Auf der einen Seite seine Eltern, auf der anderen seinen Bruder.